Die Satzung des Jugendwerks

Der Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Biberach-Kirchhausen erlässt auf der Grundlage der §§ 56 b und 58 der Kirchengemeindeordnung und der Rahmenordnung des Oberkirchenrates zur Bildung von örtlichen Jugendwerken folgende Ortssatzung:

 

 

Satzung des Evangelischen Jugendwerks Biberach-Kirchhausen
vom 07.03.2012

 

§ 1 Grundlagen

  • Die Evangelische Kirchengemeinde Biberach-Kirchhausen bildet das „Evangelische Jugendwerk Biberach-Kirchhausen“ (abgekürzt: ejbk) als rechtlich unselbstständigen Teil der Kirchengemeinde.

 

  • Das Evangelische Jugendwerk Biberach-Kirchhausen nimmt diese Aufgabe als örtliches Jugendwerk selbstständig im Auftrag der Kirchengemeinde wahr.

 

  • Zum örtlichen Jugendwerk gehören alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gruppen, Kinderkirchen, Kreisen, Projekten, Aktionen und Initiativen der Jugendarbeit in der Kirchengemeinde sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im örtlichen Jugendwerk (vgl. § 4 Abs. 1).

 

  • Neben den in Absatz 3 genannten, zum örtlichen Jugendwerk gehörenden Mitgliedern sind korporative Mitglieder möglich. Deren Mitwirkungsrechte werden in der Geschäftsordnung geregelt.

 

  • Das örtliche Jugendwerk gehört dem Evangelischen Jugendwerk in Württemberg und damit dem Evangelischen Jugendwerk Bezirk Heilbronn an. Dadurch ist gemäß § 4 des Jugendbildungsgesetzes des Landes Baden-Württemberg das örtliche Jugendwerk Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 des SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG)-. Es ist in der Jugendhilfe tätig.

 

§ 2 Ziele und Aufgaben

  • Die Ziele und Aufgaben richten sich nach § 2 Abs. 1 der Ordnung des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg: „Das Besondere der evangelischen Jugendarbeit besteht in ihrem Verkündigungsauftrag. Dieser hat seinen Grund und seinen Inhalt im Werk und Leben des geschichtlichen Jesus von Nazareth und in seiner Auferweckung durch Gott. Damit haben wir die dauernde Verpflichtung, jungen Menschen zum persönlichen Glauben an Jesus Christus und zur Bewährung dieses Glaubens in den vielfältigen Aufgaben unserer Welt zu helfen.“

 

  • Aufgabe des örtlichen Jugendwerks ist die Wahrnehmung der Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Biberach-Kirchhausen. Es wurde zur Aufgabenerfüllung ein Förderverein am 13.12.2010 gegründet.

 

  • Das örtliche Jugendwerk unterstützt nach seinen Möglichkeiten die sonstige Arbeit der Evangelischen Kirchengemeinde Biberach-Kirchhausen, des Bezirksjugendwerks und des Distrikt Nord des Bezirksjugendwerks.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

Als rechtlich unselbstständiger Teil der Kirchengemeinde verfolgt das örtliche Jugendwerk ausschließlich und unmittelbar deren gemeinnützige und kirchliche Zwecke und ist selbstlos tätig.

 

§ 4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an der Mitarbeit Interessierte

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im örtlichen Jugendwerk sind:
    alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Jugendarbeit im Sinne von § 2 dieser Satzung mitarbeiten oder die an einer solchen Mitarbeit interessiert sind und nicht nur zu den korporativen Mitgliedern des örtlichen Jugendwerks zählen,

    2. die Mitglieder des Vorstands.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können alle Gemeindeglieder werden, auch solche anderer Kirchengemeinden der Landeskirche. Außerdem können auch andere natürliche Personen Mitarbeiter werden. Die Aufnahme in den Jugendarbeitskreis (kurz: JAK) ist gegenüber dem Vorstand zu beantragen. Über den Antrag entscheidet der JAK auf Vorschlag des Vorstands in eigener Verantwortung. Gegen die Ablehnung der Aufnahme kann der Kirchengemeinderat angerufen werden. Er entscheidet nach Anhörung der oder des Betroffenen und des Vorstands abschließend.
  • Voraussetzung für die Aufnahme in den JAK ist, dass die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter oder die bzw. der an der Mitarbeit Interessierte die Aufgaben und Ziele des örtlichen Jugendwerks nach § 2 bejaht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die bzw. an der Mitarbeit Interessierte sollen in der Regel einer Mitgliedskirche der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) e. V. angehören. Der Vorstand kann hier Ausnahmen zulassen, sofern sichergestellt ist, dass die Ziele des örtlichen Jugendwerkes gewahrt werden.
  • Der Kirchengemeinderat ist über die aufgenommenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kenntnis zu setzen. Der Kirchengemeinderat kann in begründeten Fällen der Aufnahme widersprechen. Der Kirchengemeinderat entscheidet abschließend.
  • Der Status als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter endet durch Erklärung dem Vorstand gegenüber.
  • Ein Mitglied des JAK kann vom Vorstand von der Mitarbeit ausgeschlossen werden, wenn es dieser Satzung zuwider handelt oder durch Äußerungen oder Handlungen das Jugendwerk oder die Kirchengemeinde schädigt oder seine besonderen Verpflichtungen gegenüber den von ihm Betreuten oder seinen ordnungsmäßigen Auftrag nach dieser Ordnung oder Beschlüsse verletzt. Der Ausschluss erfolgt in der Regel auf Zeit. Vor der Entscheidung des Vorstands ist die oder der Betroffene zu hören. Bei Widerspruch gegen die Entscheidungen des Vorstandes kann der Kirchengemeinderat angerufen werden. Dieser entscheidet nach Anhörung des Vorstands und der oder des Betroffenen abschließend.

 

§ 5 Gremien des örtlichen Jugendwerkes

Das örtliche Jugendwerk nimmt seine Selbstverwaltung durch folgende Gremien wahr:
1. den Vorstand;
2. den Jugendarbeitskreis (JAK).

 

§ 6 Vorstand

  • Der Vorstand besteht aus:

    der oder dem ersten und zweiten Vorsitzenden, die volljährig sein müssen und einer oder einem dritten Vorsitzenden, der nicht volljährig sein muss;

    2. bis zu drei zugewählten Mitgliedern aus dem JAK;

    3. die Gemeindepfarrerin oder der Gemeindepfarrer; sie oder er kann vertreten werden durch eine hauptamtliche Mitarbeiterin oder einen hauptamtlichen Mitarbeiter der Jugendarbeit, der für die Jugendarbeit der Kirchengemeinde zuständig ist.
  1. die Rechnerin oder der Rechner, die oder der volljährig sein muss;

 

An den Vorstandssitzungen kann beratend teilnehmen:

1. ein gewähltes Mitglied des Kirchengemeinderates;

 

  1. Vertreter von korporativen Mitgliedern des Ortsjugendwerks
  • Bei der Besetzung des Vorstands ist möglichst auf eine altersangemessene und geschlechterparitätische Verteilung der Sitze zu achten.

 

  • Zwei Drittel der Mitglieder im Vorstand müssen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg angehören und konfirmiert sein oder sonst die Rechte und Pflichten eines konfirmierten Gemeindegliedes haben[1]. Die übrigen stimmberechtigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen einer Mitgliedskirche der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland e.V. (ACK) angehören.

 

  • Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstands beträgt zwei Jahre. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, wählt der JAK eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für die restliche Amtszeit. Nach Ablauf der Amtszeit führen die Mitglieder des Vorstands bis zur Wahl ihrer Nachfolgerin oder ihres Nachfolgers, längstens jedoch für ein Jahr, die Geschäfte weiter. Spätestens dann hat ein neu gewählter Vorstand im Amt zu sein.

 

  • Der Vorstand leitet die Arbeit des örtlichen Jugendwerks im Rahmen der Beschlüsse des Jugendarbeitskreis und dieser Satzung. Er ist an den Haushaltsplan und an die Jahresplanung durch den Jugendarbeitskreis gebunden.

 

  • Im Einzelnen hat der Vorstand insbesondere folgende Aufgaben:

    Er vertritt durch die erste Vorsitzende oder den ersten Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch die zweite Vorsitzende oder den zweiten Vorsitzenden, das örtliche Jugendwerk innerhalb der Kirchengemeinde, insbesondere gegenüber dem Kirchengemeinderat.

    2. Er führt die Geschäfte des örtlichen Jugendwerks und setzt die Beschlüsse des Jugendarbeitskreises um.

    4. Er stellt die Arbeit des örtlichen Jugendwerks innerhalb und außerhalb der Kirchengemeinde dar.

    5. Er sorgt für eine Einbindung der Arbeit des örtlichen Jugendwerks in die andere gemeindliche Arbeit und informiert regelmäßig (mindestens jedoch einmal im Jahr) den Kirchengemeinderat über die Jahresplanung und die laufende Arbeit.

    6. Er übt die Bewirtschaftungsbefugnis über den Jugendarbeitshaushalt für das örtliche Jugendwerk aus und entscheidet, inwieweit die Bewirtschaftungsbefugnis auf Mitglieder des Vorstands oder des JAK delegiert wird.

    9. Er fördert und koordiniert die Gruppenarbeit, die Projekte, die Aktionen und sonstigen Angebote in der Jugendarbeit.

    10. Er fördert die Zusammenarbeit zwischen der Jugendarbeit und dem Kirchengemeinderat sowie den Pfarrerinnen und Pfarrern.

    11. Er sorgt für die Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Gewinnung, Begleitung, Schulung etc. Diese Aufgabe kann an einen Arbeitszweig delegiert werden. Näheres regelt die Geschäftsordnung.

    12. Er schlägt die vom JAK zu berufenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor.


Die Vorschrift nach § 24 Abs. 4 KGO bleibt hiervon unberührt.

 

  • Der Vorstand nach mindestens vier Mal im Jahr zusammen.

 

  • Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist, darunter die oder der erste Vorsitzende oder die oder der zweite Vorsitzende. Beschlüsse werden in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder getroffen. Stimmenthaltungen zählen als nicht abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

  • Vorstandsbeschlüsse, die keine grundsätzliche Bedeutung haben, können auch im Umlaufverfahren herbeigeführt werden, wenn kein Mitglied des Vorstands widerspricht.

 

  • Über die Sitzungen und Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen, das von der Schriftführerin oder dem Schriftführer und einem der Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Der Kirchengemeinderat kann das Protokoll auf Anfrage einsehen.

 

§ 7 Jugendarbeitskreis

Dem Jugendarbeitskreis gehören mit Stimmrecht an:

1. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die an einer Mitarbeit Interessierten nach § 2 dieser Satzung,

2. die Mitglieder des Vorstands,

3. vom Jugendarbeitskreis zusätzlich gewählte Personen, deren Zahl ein Viertel der Zahl der ordentlichen Mitglieder des Jugendarbeitskreis nicht überschreiten darf.

4. die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter für Jugendarbeit in der Kirchengemeinde

 

  1. die Rechnerin oder der Rechner und die Materialwartinnen oder die Materialwarte
  • Außerdem können bis zu drei Mitglieder des Kirchengemeinderats zum Mitarbeiterkreis geladen werden, darunter die oder der für die Jugendarbeit zuständige Pfarrerin oder Pfarrer, die beratend teilnehmen können.

 

  • Andere, von der Kirchengemeinde per Ortssatzung bestimmte Gruppen nach §§ 56b, 58 KGO, die außerdem Jugendarbeit betreiben, können zu dieser Sitzung eingeladen werden (siehe auch § 8 Abs. 1 dieser Satzung). Die Leiterin bzw. der Leiter dieser Gruppe kann beratend teilnehmen.

 

Der Jugendarbeitskreis hat folgende Aufgaben:

  1. Er befasst sich mit den wichtigen inhaltlichen Fragen der evangelischen

Jugendarbeit in der Kirchengemeinde;

  1. Er wählt die Mitglieder des Vorstandes;
  2. Er wählt die Delegierten für den Distriktsarbeitskreis Jugend des Distrikts Nord des Bezirksjugendwerkes, die dem Ortsjugendwerk zahlenmäßig zustehen.
  3. Er legt fest, welche besondere Aufgaben im örtlichen Jugendwerk durch einzelne Personen oder Arbeitsgruppen wahrzunehmen sind.
  4. Er beschließt über die Bildung eines Arbeitszweiges.
  5. Er beschließt die Jahresplanung mit den vorgesehenen Veranstaltungen, Schulungen und Freizeiten.
  6. Er beschließt den Haushaltsplan.
  7. Er entlastet den Rechner und den Vorstand.
  8. Er beantragt die Mittel der Kirchengemeinde für die Jugendarbeit.

 

  • Der Jugendarbeitskreis kann sich eine Geschäftsordnung geben.

 

  • Der Jugendarbeitskreis tritt nach Bedarf, jedoch mindestens vier Mal im Jahr zusammen. Er wird mindestens eine Woche vor der Sitzung, unter Mitteilung der Tagesordnung, durch den Vorstand schriftlich per E-Mail an die bekannte Mitarbeiter-E-Mail-Adresse einberufen.

 

  • Der Jugendarbeitskreis ist beschlussfähig, wenn mehr als ein Drittel der Gruppen und Kreise anwesend sind.

 

  • Wird festgestellt, dass der Jugendarbeitskreis beschlussunfähig ist, so hat die Vorsitzende oder der Vorsitzende unter Verweis auf diese Vorschrift zu einer erneuten Versammlung mit gleicher Tagesordnung, die innerhalb von zwei Monaten stattfindet, einzuladen. Dieser Jugendarbeitskreis ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

 

  • Der Jugendarbeitskreis fasst Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen zählen als nicht abgegebene Stimmen.

 

  • Bei Wahlen von Personen ist geheim abzustimmen wenn ein Mitglied des JAK dies wünscht. Für die Wahl der Vorstände ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der stimmberechtigten, anwesenden Angehörigen des Jugendarbeitskreis erforderlich.

 

  • Der Jugendarbeitskreis kann vor Ablauf der Amtszeit der oder des ersten oder zweiten oder dritten Vorsitzenden oder der Rechnerin oder des Rechners jeweils eine Nachfolgerin oder Nachfolger wählen, wenn die oder der jeweils Amtierende ihre oder seine besonderen Verpflichtungen gegenüber dem örtlichen Jugendwerk in grober Weise verletzt. Der Jugendarbeitskreis ist hierzu einzuberufen, wenn dies von mindestens einem Drittel der Mitglieder des Jugendarbeitskreises unter Angabe der Gründe verlangt wird. Die Amtszeit der oder des Neugewählten endet zum regulären Ende der Amtszeit der bisherigen Amtsinhaberin oder des bisherigen Amtsinhabers.

 

  • Beschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll ist von der jeweiligen Schriftführerin oder vom jeweiligen Schriftführer und der oder dem ersten oder zweiten Vorsitzenden zu unterzeichnen. Das Protokoll erhält der Jugendarbeitskreis zur Kenntnis. Der Kirchengemeinderat kann das Protokoll auf Wunsch einsehen.

 

§ 8 Bildung von Arbeitszweigen und Zusammenarbeit mit per Ortssatzung bestimmten Gruppen

  • Für fachlich spezialisierte und auf Dauer gerichtete Arbeitsformen (Posaunenarbeit, Eichenkreuzsport etc.) können Arbeitszweige gebildet werden. Die Arbeitsweise eines Arbeitszweigs wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitszweigs in einer Geschäftsordnung festgelegt. Die Geschäftsordnung bedarf der Zustimmung des Jugendarbeitskreises.

 

  • Die Leiterin oder der Leiter eines Arbeitszweiges stellt einen Plan zur Bewirtschaftung der Mittel dieses Arbeitszweiges auf, welcher vom Vorstand genehmigt werden muss. Die Bewirtschaftungs- und Anordnungsbefugnis dieses Arbeitszweiges kann in der Geschäftsordnung geregelt werden.

 

  • Die vom örtlichen Jugendwerk und von der Kirchengemeinde mit Ortssatzung bestimmten Gruppen arbeiten nach ihren Möglichkeiten zusammen. Die Vorstände sollen mindestens eine gemeinsame Sitzung pro Jahr abhalten.

 

§ 9 Haushaltsführung

  • Die Rechnerin oder der Rechner des Jugendwerkes führt die Kasse des Werkes und legt dem JAK bis zum 31.03. eines jeden Jahres und auf Beschluss die Rechnung des Jugendwerkes für das abgelaufene Jahr vor. Außerdem gibt er im Spätherbst einen Bericht für die Restmittelverwendung und legt den Entwurf für den Etat des folgenden Jahres vor. Die Rechnerin oder der Rechner wird von der Mehrheit aller Mitglieder des JAK für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfung erfolgt durch die Kirchenpflege.

 

  • Der Vorstand entscheidet über die Einrichtung von Vorschüssen für die Gruppen.

 

  • Die Bewirtschaftungsbefugnis für die Kasse des Werkes liegt beim Jugendarbeitskreis. Er kann einzelnen Mitgliedern des Vorstands und Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern Bewirtschaftungsbefugnis einräumen. Der Vorstand oder die vom Vorstand Beauftragten üben die Bewirtschaftungsbefugnis bis höchstens 100 Euro im Einzelfall allein aus. Die Anordnungsbefugnis liegt bei der oder dem ersten und bei der oder dem zweiten und bei der oder dem dritten Vorsitzenden, vorausgesetzt dieser ist volljährig.

 

§ 10 Anwendbare Vorschriften, Änderung der Satzung

  • Die Regelungen der Kirchengemeindeordnung zum Kirchengemeinderat gelten für den Jugendarbeitskreis und den Vorstand entsprechend, soweit in dieser Satzung keine Regelung getroffen ist.

 

  • Der Jugendarbeitskreis kann durch Beschluss mit Zweidrittelmehrheit eine Empfehlung an den Kirchengemeinderat zur Änderung der Ortssatzung aussprechen.

 

§ 11 Inkrafttreten und Übergangsregelung

  • Diese Satzung tritt zum 07.03.2012 in Kraft und löst die Ordnung des Ortjugendwerks Biberach-Kirchhausen vom 01.01.1997 ab.

 

 

Der Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Biberach-Kirchhausen hat Vorstehendes in der Sitzung vom 07. März 2012 beschlossen.

 

[1]    Hinweis: vgl. § 9 Abs. 2 der Taufordnung.